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Preise & Auswahl

Günstige Handwerkersoftware: Was sie kosten darf – und worauf du achten musst

Software soll Zeit und Geld sparen, nicht beides kosten. Aber was ist ein fairer Preis für eine Handwerkersoftware – und wo lauern versteckte Kosten? Dieser Ratgeber zeigt dir die üblichen Preismodelle, worauf du beim Vergleich achten solltest und wann sich kostenlose Software wirklich lohnt.

Aktualisiert Juni 2026 6 Min. Lesezeit Redaktion Angebotsmanufaktur
Kurz & knapp

Günstige Handwerkersoftware gibt es ab 0 € (eingeschränkt kostenlos) bis rund 20–40 € pro Monat für Solo- und Kleinbetriebe. Vertikale Komplettsysteme kosten oft 30–250 € und mehr pro Monat, meist nach Mitarbeiterzahl. Achte auf versteckte Kosten wie Einrichtungsgebühren, Mindestlaufzeiten und Aufpreise pro Nutzer.

Was kostet Handwerkersoftware wirklich?

Die Preise hängen stark davon ab, was die Software leisten soll. Grob lassen sich drei Kategorien unterscheiden:

KategorieTypischer Preis/MonatFür wen
Kostenlose Tools & Vorlagen0 €Einstieg, sehr wenige Belege
Angebots- & Rechnungssoftwareca. 0–40 €Solo- & Kleinbetriebe
Vertikale Komplettsystemeca. 30–250 € und mehrBetriebe mit Team & Projekten

Das sind Orientierungswerte – der tatsächliche Preis hängt von Funktionsumfang, Mitarbeiterzahl und Abrechnungszeitraum ab. Jahresabos sind meist günstiger als monatliche Zahlung.

0 €
Einstieg kostenlos
dauerhaft freier Starter-Tarif
ab 19 €
Starter / Monat
inkl. Rechnungen & DATEV-Export
ab 39 €
Pro / Monat
inkl. E-Rechnung (XRechnung/ZUGFeRD)

Günstig ist nicht gleich günstig: versteckte Kosten

Der Monatspreis ist nur die halbe Wahrheit. Diese Posten treiben die Gesamtkosten oft nach oben:

  • Einrichtungs- oder Setup-Gebühr beim Start.
  • Mindestlaufzeit und lange Vertragsbindung statt monatlicher Kündbarkeit.
  • Aufpreis pro Mitarbeiter oder Nutzer – bei Teams schnell teuer.
  • Zusatzmodule, die erst im Paket darüber enthalten sind.
  • Schulungs- und Einarbeitungskosten bei komplexen Systemen.
  • Migrationsaufwand, wenn der Export aus dem alten Tool schwierig ist.
Auf den Gesamtpreis achten

Rechne nicht den Monatspreis, sondern die Kosten fürs erste Jahr – inklusive Setup, Laufzeit und Aufpreisen pro Nutzer. Eine scheinbar günstige Software kann am Ende teurer sein als eine mit fairem Festpreis.

Wann sich kostenlose Software lohnt – und wann nicht

Kostenlose Tools sind ein guter Einstieg, wenn du nur gelegentlich Angebote oder Rechnungen schreibst. Sobald es regelmäßig wird, stoßen sie an Grenzen.

Kostenlos reicht, wenn …

  • du nur wenige Belege im Monat schreibst,
  • du vor allem ein sauberes PDF mit deinem Logo brauchst,
  • du die Software erst einmal ausprobieren willst.

Es lohnt sich zu zahlen, wenn …

  • du regelmäßig Angebote schreibst und nachfassen willst,
  • du E-Rechnungen (XRechnung/ZUGFeRD) brauchst,
  • dir automatische Erinnerungen und ein DATEV-Export Zeit sparen.

Worauf du auch bei günstiger Software nicht verzichten solltest

  • E-Rechnung-fähig (XRechnung & ZUGFeRD) – Pflicht im B2B.
  • GoBD-konforme, fortlaufende Rechnungsnummern und Archivierung.
  • Pflichtangaben nach § 14 UStG werden automatisch gesetzt.
  • Angebot und Rechnung in einem Tool – keine Doppelerfassung.
  • DATEV-Export für den Steuerberater.
  • Datenexport jederzeit möglich (kein Lock-in).

Preis-Leistung richtig vergleichen

  1. 1

    Bedarf klären

    Liste auf, was du wirklich täglich brauchst – Angebote, Rechnungen, Nachfassen? Oder auch Projektsteuerung und Zeiterfassung?

  2. 2

    Gesamtkosten rechnen

    Monatspreis plus Setup, Laufzeit und Aufpreise pro Nutzer – fürs erste Jahr hochgerechnet.

  3. 3

    Kostenlos testen

    Nicht nur eine Demo ansehen, sondern selbst ein echtes Angebot anlegen. So merkst du in 5 Minuten, ob die Software zu dir passt.

Fair kalkuliert mit der Angebotsmanufaktur

Dauerhaft kostenlos starten, danach Starter ab 19 € und Pro ab 39 € pro Monat (ohne USt.) – ohne Einrichtungsgebühr, ohne Aufpreis pro Mitarbeiter, monatlich kündbar. Detaillierte Gegenüberstellungen zu Plancraft, Lexoffice und Co. findest du in unserem Software-Vergleich.

Häufige Fragen

Für Solo- und Kleinbetriebe liegen reine Angebots- und Rechnungstools meist zwischen 0 und 40 € pro Monat. Vertikale Komplettsysteme mit Projektsteuerung und Zeiterfassung kosten oft 30 bis 250 € und mehr, häufig gestaffelt nach Mitarbeiterzahl.

Günstig anfangen, fair bleiben

Starte dauerhaft kostenlos mit der Angebotsmanufaktur – Angebote und Rechnungen ohne Einrichtungsgebühr, danach ab 19 €/Monat (ohne USt.), monatlich kündbar.

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